Barbarazweige
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Der 4.Dezember ist der heiligen Barbara gewidmet. Sie, die Schutzpatronin der Bergleute, wurde wegen ihres christlichen Glaubens hingerichtet.
Eine Erinnerung an das Weihnachtswunder, sollte früher einmal dieser Brauchtum sein. Damit verband man damals das schneiden der Zweige nur in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember, und das wortlos! Dieses solle dann noch zusätzlich Glück bringen. Auch verbunden ist damit die Symbolik der Geburt Jesu.
Vor allem in Franken oder Nordbayern ist es Brauchtum seit dem 18. Jahrhundert, dass Kirsch-, Pflaumen- oder Forsythienzweige, zuweilen auch Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Kastanien-, Pflaumen-, Holunder- oder Rotdornzweige in einem Krug voll Wasser in der Wohnung aufgestellt werden. Im Regelfall werden diese bis zum 24. Dezember blühen.
Aber bitte achtet auch Allergiker in Eurem Umfeld, es wäre nicht schön wenn Besuch aus der Familie, der die Festtage bei Euch verbringt an seinen Heuschnupfen erinnert wird.
Die Zweige werden über die Nacht in lauwarmes Wasser gelegt und erst am Tag darauf in Vasen mit frischem Wasser gestellt. Die Wärme in den Wohnungen gibt den Zweigen schnell die Kraft zum erblühen. Zumeist haut es hin, dass dieses genau bis Weihnachten geschieht.
Am wohlsten fühlen sich die Barbara Zweige an einem hellen, nicht zu warmen Platz wo die Knospen nicht zu bald austreiben. Ist der Standort zu warm, kann es passieren, dass die Zweige noch vor der Blüte wieder vertrocknen. Deshalb holt man die Zweige erst kurz vor der Blüte ins Warme. Zu Blühen beginnen sie dann in kurzer Zeit.”
Bauernregeln für St. Barbara
Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.
Geht St. Barbara in Grün, kommt’s Christkindel in Weiß.
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